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Andrea Bocelli mit dem KölnChor: "Und alle schmelzen dahin – Andrea Bocelli beglückt 7000 Kölner Fans"

Susanne Schramm, Kölnische Rundschau vom 02.07.18

Köln – Er hört sie. Aber er sieht sie nicht. Doch das, was er hört, Samstagabend in der Lanxess Arena, ist gewaltig. Wenn 7000 Menschen vor Begeisterung juchzen und johlen, wenn sie so oft und so heftig ihre Handinnenflächen aufeinander prallen lassen, dass es klingt wie eine aufrauschende Brandung oder der heftige Regen nach einem Gewitter, dann hat er, einmal mehr, gesiegt.
Sie sehen ihn. Sie hören ihn. Und sie schmelzen dahin. Inzwischen ist Andrea Bocelli 60 Jahre alt. Aber die Strahlkraft seiner Stimme, das, was uns dazu bringt, tief in uns hineinzuhorchen, um dann, endlich, all das preiszugeben, daran zu leiden und es gleichzeitig zu genießen, was in uns schlummert und um Süße, Sehnsuchtserfüllung und Vergebung bettelt, ist noch immer da. So und nicht anders muss ein Weltklasse-Tenor klingen.

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Das Schweigen des Götzen: Köln Chor begeistert mit Mendelssohns "Elias"

Rainer Nonnenmann, Kölner Stadt-Anzeiger vom 08.01.18

Gleich die ersten Einsätze verlangen vom Chor blitzschnelle Charakterwechsel. Der dissonante Aufschrei "Hilf, Herr!" wendet sich zur demutsvollen Klage "Die Ernte ist vergangen". Das einstimmige Chor-Rezitativ über liegenden Orchesterakkorden mündet in die neo-gregorianisch psalmodierende Zeile "Herr, höre unser Gebet". Und der fugierte Zorn des durch Dürre verfluchten Volks Israel verkehrt sich plötzlich zum offenbarenden Choralsatz "Denn ich der Herr" mit hymnischer Überhöhung. In Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium "Elias" ist der Chor das handelnde Kollektiv, wahlweise Stimme von Volk, Engelsscharen, Baals- oder Jahwe-Anhänger.

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"Festliches Chorkonzert": Mit Präzision und Leichtigkeit – KölnChor gastierte bei musikalischer Vesper im Altenberger Dom

Christoph Konkulewski, Kölner Stadt-Anzeiger vom 8.5.17

Den „KölnChor“ gibt es seit 15 Jahren. Die Sängerinnen und Sänger aus der Domstadt proben regelmäßig und verstehen sich ausdrücklich nicht als Projektchor. Wichtig ist ihnen die kontinuierliche Arbeit mit ihrem Dirigenten Wolfgang Siegenbrink.
Bei ihrem Konzert zur musikalischen Vesper im Altenberger Dom hörte man Bachs doppelchörige Motette „Der Geist hilft unserer Schwachheit auf“ BWV 226 an zentraler Stelle, umrahmt von zwei „Biblischen Liedern“ aus Dvoraks op. 99 und zwei Kompositionen des Engländers Edvard Elgar.
Gerade bei Elgars spätromantischem Stil, zunächst in „The Spirit of England“ op. 80 Nr. 1, „The Fourth of August“, zu hören, lernt man die kontinuierliche Arbeit des Dirigenten schätzen. Der Chor klingt in all seinen Stimmgruppen poliert.

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"Highlights of Classics" in der Kölner Philharmonie: Höhepunkte aus dem Rheinland

Kölner Stadt-Anzeiger vom 27.06.17

Gleich zu Beginn ertönt die Akkordfolge aus dem Finalsatz der dritten Sinfonie "Die Rheinische" von Robert Schumann, die sonst täglich im Foyer der Kölner Philharmonie das Publikum in den Saal ruft. Dann folgen jedoch der Kopfsatz dieses Werks sowie Arien und Chöre aus Beethovens Freiheitsoper "Fidelio". Man springt munter vor und zurück, hin und her, nimmt sich was gefällt: Der Konzerttitel "Highlights of Classics" ist Programm.

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Mit weichem Klang: KölnChor präsentiert Mozarts Requiem und Brahms „Gesang der Parzen“

Kölnische Rundschau vom 10.11.15

Mit Morzarts Requiem legte sich der KölnChor ein echtes Meisterwerk der Klassik auf die Notenpulte. Leider ist darin ja nicht alles von Mozart, der über die Arbeit 1791 verstarb. Sein Schüler Franz Xaver Süßmayr vollendete die Partitur und wird dafür bis heute kritisiert. Er selbst war allerdings am nächsten dran am letzten Willen des Meisters und ging durchaus geschickt zur Sache.

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"Highlights of Classics" mit René Kollo: "Sahne-Salbei-Torte für den Heldentenor"

Matthias Corvin, Kölnische Rundschau vom 07.01.2014

Es begann schon mal gut, mit zwei zu spät kommenden Herren in warmen Mänteln. Bewaffnet mit Blumenstrauß und einer stimmpflegenden "Salbei-Sahne-Torte" wollten sie ihr Idol René Kollo überraschen, den 76-jährigen Star in diesem "Highlights of Classics"-Konzert des KölnChors. Natürlich war alles ein Scherz, denn in den Mänteln steckten die Moderatoren des Abends: Andreas Etienne, Künstlerischer Leiter des Bonner "Springmaus"-Theaters, und der Kölner Bariton Christoph Scheeben.

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Koloraturen sprudelten wie Quellwasser": Neues Rheinisches Kammerorchester und KölnChor führten Mozarts "Große Messe" auf

Volker Fries, Kölnische Rundschau vom 11.10.11  

Mozarts "Große Messe" in c-moll (KV 427) ist nur als Torso überliefert, Gesamtdauer eine knappe Stunde. Daher schickte Chorleiter Wolfgang Siegenbrink ihr in der Trinitatiskirche Mozarts Sinfonie A-Dur (KV 201) voraus, die er auch selbst dirigierte. Erfreulich daran war vor allem die Wiederbegegnung mit dem Neuen Rheinischen Kammerorchester, das vor etlichen Jahren in der Philharmonie noch eine feste Größe war, dann aber in der Versenkung verschwand. Bezeichnend vielleicht, dass im Programmheft keiner der früheren Dirigenten erwähnt wird - als ob man sich ihrer schämen müsste. ...

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"Carmina Burana mit Bierflaschen" in der Halle Tor 2

Norbert Ramme, Kölner Stadt-Anzeiger vom 04.06.2012 

Begeisterndes Konzert zum zehnjährigen Bestehen des Ensembles in der Halle Tor 2

Das war mehr als ein Chorkonzert, das war ein grandioses Musikspektakel. Die szenische Aufführung von Carl Orffs „Carmina Burana“ des KölnChors in der Halle Tor 2 wurde an zwei Abenden von jeweils rund 500 Zuschauern mit Standing Ovations und lauten Bravorufen gefeiert. Für die Solisten gab’s gar Gekreische wie bei echten Popstars. Und das zu Recht. ...

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"Classical Spectacular" in der Kölnarena: "Klassik für Ohr und Auge"

Jörg Böhnk, Kölner Stadt-Anzeiger vom 15.11.2005

Buntes Spektakel in der Kölnarena: Melodien des Royal Philharmonic Orchestra zu einer opulenten Lightshow:

Das war mehr als nur klassische Musik mit einem erstklassigen Orchester: „Classical Spectacular“ war das versprochene Multimedia-Spektakel – Klassik für Ohr und Auge. Mehr als 12.500 Besucher in der Kölnarena waren begeistert vom Londoner Royal Philharmonic Orchestra und der Mischung aus bekannten Melodien (von Carl Orff bis Peter Tschaikowsky) mit dem Ambiente eines Pop-Konzertes (Lichtkaskaden, Lasereffekte, Feuerwerk). Dickes Lob auch von Dirigent Anthony Inglis ... .

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Operngala in der Kölner Philharmonie: "Glanz mit Verdi und Wagner"

Matthias Corvon, Kölnische Rundschau vom 17.10.04

KÖLN. Eine Operngala mit Ouvertüren, Arien und Chören von Giuseppe Verdi und Richard Wagner bot das erste Kölner Chorkonzert dieser Saison in der Philharmonie. Unter der Leitung von Wolfgang Siegenbrink sangen am Sonntag vormittag der KölnChor und der Rheinische Kammerchor Köln. Kompetent wurden sie von den Bochumer Symphonikern unterstützt. Das gab den großen Szenen wie Verdis Finale zum 2. Akt der Oper „Aida“ oder dem Finale aus Wagners „Meistersingern“ großen Glanz.

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